Der kurdische Verein Komkar e.V. verurteilt auf das Schärfste die jüngsten militärischen Angriffe der Islamischen Republik Iran auf die Autonome Region Kurdistan im Irak

Der kurdische Verein Komkar e.V. verurteilt auf das Schärfste die jüngsten militärischen Angriffe der Islamischen Republik Iran auf die Autonome Region Kurdistan im Irak. Diese Angriffe stellen eine schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts sowie der territorialen Integrität des Irak dar und gefährden die Stabilität einer Region, die ohnehin unter massiven geopolitischen Spannungen leidet.

Der kurdische Verein Komkar e.V. verurteilt auf das Schärfste die jüngsten militärischen Angriffe der Islamischen Republik Iran auf die Autonome Region Kurdistan im Irak

 

Der kurdische Verein Komkar e.V. verurteilt auf das Schärfste die jüngsten militärischen Angriffe der Islamischen Republik Iran auf die Autonome Region Kurdistan im Irak. Diese Angriffe stellen eine schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts sowie der territorialen Integrität des Irak dar und gefährden die Stabilität einer Region, die ohnehin unter massiven geopolitischen Spannungen leidet.

Seit Ende Februar 2026 wurde die Kurdistan-Region wiederholt Ziel von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen. Berichten zufolge wurden Hunderte Angriffe durchgeführt, die sich sowohl gegen militärische Einrichtungen als auch gegen oppositionelle kurdische Gruppen richteten. Dabei kam es zu Toten und Verletzten  sowie Schäden an Infrastruktur und zivilen Einrichtungen.

Die Demokratische Partei Kurdistans-Iran (PDK-I) ist eine kurdische Oppositionsorganisation, die sich gegen die Regierung der Islamischen Republik Iran richtet. Der Iran stuft die PDK-I als terroristische Gruppierung ein und rechtfertigt militärische Maßnahmen gegen sie mit Sicherheitsargumenten. Iranische Streitkräfte beschossen laut Berichten mehrfach Einrichtungen kurdischer Gruppen, darunter auch Hauptquartiere oppositioneller Organisationen, wie der PDK-I. Diese Angriffe richten sich häufig gegen Gruppen, die sich selbst nicht aktiv am größeren Krieg beteiligen, von Teheran jedoch als potenzielle Bedrohung  gesehen werden.

Besonders besorgniserregend ist, dass diese Angriffe nicht isoliert stattfinden, sondern im Kontext einer eskalierenden regionalen militärischen Auseinandersetzung stehen. Iran rechtfertigt sein Vorgehen mit der Bekämpfung sogenannter „separatistischer Gruppen“, doch diese Argumentation kann keine Rechtfertigung für Angriffe auf das Territorium eines souveränen Nachbarstaates sein.

Komkar e.V. erklärt:

– Unmissverständliche Verurteilung der Angriffe: Die militärischen Aktionen des Iran gegen die Kurdistan-Region sind inakzeptabel und stellen einen Akt der Aggression dar.

– Solidarität mit der Bevölkerung Kurdistans: Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Die Zivilbevölkerung darf nicht zum Spielball regionaler Machtinteressen werden.

– Appell an die internationale Gemeinschaft: Wir fordern die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die Bundesregierung auf, diese Angriffe klar zu verurteilen und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen.

– Schutz der kurdischen Selbstverwaltung: Die Autonome Region Kurdistan ist ein wichtiger Stabilitätsanker im Nahen Osten. Ihre Sicherheit und politische Autonomie müssen gewahrt werden.

– Ablehnung der Militarisierung des Konflikts: Eine weitere Eskalation wird nur zu mehr Leid, Vertreibung und Instabilität führen. Notwendig sind politische Lösungen und diplomatische Initiativen.

Abschließend betont Komkar e.V., dass Frieden, Sicherheit und Selbstbestimmung grundlegende Rechte aller Menschen sind – auch und insbesondere für die Kurdinnen und Kurden in der Region.

Komkar e.V. – Für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität

Bremen, den 04.04.2026

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