Am 16. September 2022 wurde das kurdische Mädchen Jina Amini von der sogenannten Sittenpolizei des iranischen Regimes festgenommen, weil ihr Haar nicht den rigiden Vorschriften entsprach. Während der Festnahme wurde sie schwer misshandelt und fiel ins Koma. Wenige Tage später verlor sie im Krankenhaus ihr Leben und wurde so zum Symbol des Widerstands.
Erklärung von KOMKAR zum 3. Jahrestag des Aufstands im Iran
Am 16. September 2022 wurde das kurdische Mädchen Jina Amini von der sogenannten Sittenpolizei des iranischen Regimes festgenommen, weil ihr Haar nicht den rigiden Vorschriften entsprach. Während der Festnahme wurde sie schwer misshandelt und fiel ins Koma. Wenige Tage später verlor sie im Krankenhaus ihr Leben und wurde so zum Symbol des Widerstands.
Die Nachricht von Jinas Tod entfachte eine Welle des Protests. Zuerst gingen in Kurdistan Frauen, Jugendliche und die Opposition auf die Straßen, bald folgte der ganze Iran und schließlich die ganze Welt. Auch in der kurdischen Diaspora kam es in vielen europäischen Städten zu Demonstrationen und Solidaritätsaktionen. Das Regime konnte den Aufstand nicht stoppen – und die Angst, die es jahrzehntelang verbreitet hatte, begann zu zerbrechen.
Der Ruf „Frau, Leben, Freiheit“ und der Name Jina Amini wurden zu Symbolen des Widerstands und der Hoffnung.
Heute, am dritten Jahrestag ihres Todes, gedenken wir von KOMKAR – Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V. Jina Amini mit Respekt und Dankbarkeit. Ihr Name wird für immer im Herzen unseres Volkes weiterleben.
Friede sei mit ihrer Seele.
Köln, 16. September 2025
